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Willkommen auf der Internetseite der Anti-Atom-Initiative
im hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg

AKTUELLES:

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veröffentlicht am 01.08.2019 um 10:00:50

Im Rahmen der Diskussion um eine schnellere Energiewende kommt immer wieder von Seiten der Atomlobby der Vorschlag auf, CO2-Emissionen durch die Nutzung der Atomkraft einzusparen. Selbstverständlich ist das blödsinnig, weil die Atomenergie nicht beherrschbar ist, was jedem denkenden Menschen spätestens seit der Katastrophe von Fukushima 2011 klar sein dürfte.

Doch aktuell versucht man diese Gefahr mittels Verniedlichung auszublenden. Die Rede ist von Kleinreaktoren, die dann dezentraler überall stehen sollen. Doch neben der Tatsache, dass man auch hier ständig radioaktive Emissionen erzeugt und dennoch nicht klar ist, weil man den Atommüll Jahrtausende lang sicher "entsorgen" soll, stellt sich auch die Frage nach der Sicherheit vor Sabotage. Denn wie soll man unzählige Kleinreaktoren vor Eingriffen von außen schützen, wenn das selbst für die zentralen großen Atomkraftwerke eigentlich kaum machbar ist?

Mehr zum Thema hat der BUND zusammengestellt - die Lektüre lohnt sich: Thorium-Flüssigsalz-Kleinreaktor

Wie in jedem Jahr veranstalten wir auch dieses Jahr wieder eine Mahnwache zum Gedenken an die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum Ende des zweiten Weltkriegs durch die USA.

Wir laden ein, sich uns anzuschließen und treffen uns dieses Jahr am 6. August 2019 um 17 Uhr am Lullusbrunnen in Bad Hersfeld.


veröffentlicht am 07.03.2019 um 21:14:31

Auch in diesem Jahr wollen wir 8 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima mit einer Mahnwache an der Opfer gedenken und auf die Gefahren der Atomenergie hinweisen. Auch die Aufkündigung des INF-Vertrags zur nuklearen Abrüstung zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA soll thematisiert werden, da zivile und militärische Nutzung der Atomenergie untrennbar miteinander verknüpft sind.

Wir laden ein  zur Mahnwache

am Montag, 11. März 2019 um 18 Uhr 

vor dem Rathaus/am Lullusbrunnen in Bad Hersfeld


veröffentlicht am 11.03.2018 um 09:39:57

Zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe hat .ausgestrahlt eine kleine Seite mit aktuellen Informationen zusammengestellt. Man findet neben einem informativen Interview mit Fukumoto Masao (Journalist vor Ort) zur heutigen Situation auch eine Seite mit Fragen und Antworten zum Reaktounfall und den Folgen.

Fukushima mahnt (auf www.ausgestrahlt.de)

Auch Greenpeace veröffentlicht einen bericht aus Fukushima, den der eigene Atomenergie-Experte Heinz Smital verfasst hat:

"Der Geschmack der Angst" (auf www.greenpeace.de)


veröffentlicht am 24.02.2018 um 15:33:17

Am Sonntag, 27. Mai 2018 kommt die Aktion "Frieden geht!" durch Bad Hersfeld!

Es handelt sich um eine einmalige Großaktion, bei der ein Staffelstab von Oberndorf nach Berlin getragen werden soll. Im Staffelstab wird sich ein Papier befinden, auf dem u. a. die Einstellung von Rüstungsexporten gefordert wird. Die Strecke orientiert sich an den Standorten deutscher Rüstungsunternehmen und verläuft deshalb auf dem Weg nach Kassel auch durch Bad Hersfeld.

Der Staffellauf wird von vielen (Hobby-)Sportlern ausgetragen. Dabei kann man wählen zwischen gemütlichen Gehstrecken, Laufstrecken, Halbmarathon, Marathon oder Radfahrstrecken. Für Jeden ist etwas dabei. Die Anmeldung für den Lauf geschieht über die Internetseite der Veranstalter:
www.frieden-geht.de

Für Bad Hersfeld und die nähere Umgebung werden noch Teilnehmer aber auch Helfer gesucht. Zudem soll die Machbarkeit einer Zwischenkundgebung geprüft werden, für die ggf. noch Mitwirkende gesucht werden. Kreative Ideen sind herzlich willkommen!
Für die Verpflegung der Teilnehmer müssen auch noch Helfer gefunden werden; die Verantwortung für die Verpflegung des Marathons von Kämmerzell (bei Fulda) nach Bad Hersfeld und die Laufstrecke von Bad Hersfeld nach Fulda liegt in unserer Region; das Wohl der Sportler muss sichergestellt werden.

Es werden gesucht:

  • Läufer/Radfahrer (Anmeldung über www.frieden-geht.de)
  • Streckenverantwortliche bzw. Helfer zur Verpflegung der Teilnehmer an der Strecke
  • Mitwirkende für eine eventuelle Zwischenkundgebung in Bad Hersfeld
  • inhaltliche Ideen für die Zwischenkundgebung
  • etc.

Bei Interesse bitte melden unter: Lucas.Sichardt@posteo.de


veröffentlicht am 10.08.2017 um 19:23:52

In diesen Tagen erreicht uns die Nachricht vom Unfalltod von Michael Held. Sprachlos und entsetzt war ich zunächst. Und wahrscheinlich habe ich das auch noch nicht begriffen. 

Michael war sicher einer der Schrittmacher des überparteilichen Protests gegen die Atomkraft und der Stimmerhebung für den Frieden hier in unserem Landkreis. 
Ich selbst habe ihn erst im Rahmen der Atomkraftproteste ab 2011 kennen gelernt als stetig und geduldig für seine Sache arbeitenden Menschen. Unermüdlich bereitete er Protestaktionen und Mahnwachen vor, organisierte und motivierte er die Mitstreiter. 

Ich denke, ich spreche im Namen aller Mitglieder der Friedensinitiative Hersfeld und der Anti-Atom-Bewegung in Hersfeld: 
Michael, wir werden dich vermissen. Wir verdanken dir viele kleine und größere Erfolge. Dein Engagement war beispielhaft und eine Inspiration. Wir schätzten deine ruhige und gleichzeitig beharrliche Art. Vielen Dank!

Leider bleibt uns nun nur noch die Erinnerung und die Möglichkeit, an der Trauerfeier teilzunehmen.
Diese findet am Samstag, 12. August 2017 um 12:30 Uhr in der Stadtkirche Bad Hersfeld statt.

Führen wir unsere Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Welt ohne atomare Bedrohung im Sinne Michaels fort...

Lucas Sichardt

Tags: sonstiges

veröffentlicht am 04.08.2017 um 10:16:31

Hiroshima–Tag

Sonntag, 6. August

17.30 Uhr am Lingg-Denkmal



Die Friedensinitiative lädt ein zu erinnern und bewusst zu machen, dass die ganze Erde sich heute in der Situation der Titanic befindet: wir feiern Feste und genießen die Friedenssituation in Deutschland und gleichzeitig wird durch die Modernisierung der Atomwaffen erreicht, dass Menschen und ihre Länder bedroht und ggf. zielgenauer, dosierbarer, bunkerbrechend zerstört werden.

Die deutsche Bundesregierung und der Bundestag verweigern, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt, den 123 UNO-Staaten vereinbart haben! Sie wollen auf die Strategie der Nato, der Drohung mit Atomwaffen und der Option des Ersteinsatzes, nicht verzichten!



Das ist ein Skandal!

Wir brauchen eine andere Zukunft!


veröffentlicht am 30.08.2016 um 20:36:37

Internationaler Anti-Kriegs-Tag

1. 9. 2016

19.30 Uhr Buchcafé Bad Hersfeld

  Großer Saal !



Prof. Dr. Mohssen Massarrat:

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.

Der industriell-militärische Komplex und die systematische Zerstörung der globale friedlichen Entwicklung.

Am Beispiel Nahost.








Der bekannte Friedens- und Konfliktforscher, Politologe und Nahostexperte und Wiss. Beirat bei Attac Deutschland wird zu seinem Schwerpunktthema referieren mit dem Ziel, klare Forderungen an die Bundesregierung und den Bundestag in der nächsten Legislaturperiode zu formulieren, mit denen sich die Friedensbewegung in den Bundestagswahlkampf 2017 einbringen wird.

 

Es laden ein: Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg, DGB-Kreisverband Hersfeld-Rotenburg, Attac-Gruppe Bad Hersfeld, DIE GRÜNEN u. DIE LINKEN im Kreis Hersfeld-Rotenburg und das Buchcafé. 

 

Freier Eintritt, Spenden sind willkommen. 

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veröffentlicht am 05.08.2016 um 17:24:23

Am Montag, 8. August 2016 treffen wir uns um 17:30 Uhr am Lullusbrunnen/Rathaus Bad Hersfeld zu einer Mahnwache zum Gedenken an die Atombomben-Angriffe in Hiroshima und Nagasaki und deren Opfer.

Nach zwei Ansprachen und der Verlesung eines Beschlussantrages mehrerer Friedensorganisationen zur Aufforderung der Bundesregierung, sich dem weltweiten Bestreben zur Ächtung von Atomwaffen anzuschließen wollen wir zur Stiftsruine ziehen und dort das Gedenken mit einem Bodenplakat und Teelichtern sowie der Gelegenheit zur Diskussion abschließen.

30 Jahre Tschernobyl mahnen
Gedenken der Opfer der Atom-Katastrophe

Bebra. Mit einer Mahnwache am Bebraer Einkaufszentrum „das be!“ (Parkplatz Bismarckstraße) am Montag, 2. Mai, laden Mitglieder des Klimaforums Waldhessen interessierte Bürger ein, ab 18 Uhr der Opfer der Atomkatastrophe zu gedenken, die durch Verstrahlung bei den Rettungsarbeiten oder an den Langzeitfolgen der atomaren Verseuchung verstorben sind, gesundheitlich geschädigt wurden oder ihre Heimat verlassen mussten.

Mit den Jahren wächst die Verdrängung. Jahrestage sind eine Gelegenheit, die Erinnerung wachzuhalten und zu mahnen. Auch 30 Jahre danach sind riesige Gebiete in Europa mit radioaktivem Cäsium kontaminiert, Wildschweine und Pilze aus manchen Regionen Deutschlands dürfen selbst nach den laxen europäischen Strahlenschutzgrenzwerten bis heute nicht verzehrt werden. Genetische Schäden werden noch in 300 Jahren auftreten. 

Atomunfälle können sich jederzeit wiederholen. Anlagen in Nachbarländern wie beispielsweise in Belgien und Frankreich machen in Punkto Sicherheit immer wieder auf sich aufmerksam. Und, wie erst kürzlich veröffentlicht, wurde auch an deutschen Reaktoren bei Sicherheitsüberprüfungen geschlampt. Umso wichtiger wird die Forderung, die acht Atomkraftwerke, die hierzulande noch laufen, endlich abzuschalten. Die Gefahr einer Katastrophe ist nicht gebannt!

Informationen zu aktuellen Atomplänen

Nach dem Gedenken bietet eine Informationsrunde Gelegenheit zum Austausch von Nachrichten über aktuelle Atompläne. So sollen beispielsweise nach dem Vorschlag der Atom-Finanz-Kommission die Kosten für Zwischen- und Endlagerung von Atommüll auf einen staatlichen Fonds übertragen werden, was nach Abzug der von den AKW-Betreibern einzubringenden Rückstellungen und eines Risikoaufschlags diese von weiteren Kosten befreien würde. An den Steuerzahlern bliebe dabei nach Befürchtung von Kritikern ein Fehlbetrag von rund 60 Milliarden Euro oder höher hängen. Weiterhin richtet sich eine Unterschriftenkampagne gegen die ab 2017 bis zur Stilllegung der Reaktoren vorgesehene Brennelementesteuerbefreiung an die Politik. Und im Programmentwurf einer noch jungen Partei wird neben der Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes die Laufzeitverlängerung der Kernkraft gefordert.

Die Bebraer Initiatoren hoffen auf viele Teilnehmer und regen an, Windlichter für die 30-minütige Veranstaltung mitzubringen.

Herbert Mühlbauer, Bebra, für Klimaforum Waldhessen

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